Methoden

Moderation

Moderation ist eine meiner Hauptmethoden. Ob in Team-Workshops oder bei Großveranstaltungen, immer gibt es viel Aushandlungsbedarf und Gelegenheiten sich zu verzetteln. Als Moderatorin lege ich den TeilnehmerInnen einen roten Faden durch die Veranstaltungen. Bei Konflikten übernehme ich eine intermediäre (vermittelnde) Rolle und erarbeite mit den Betroffenen einen Ablauf für ihren Aushandlungsprozess. Eine gute Moderation bietet Klarheit, schärft die Ziele und beschreibt den Weg dorthin.

Organisation

Um gute Ideen Realität werden zu lassen braucht es Organisation. Projektarbeit braucht Freiräume für kreative Ideen und gleichermaßen Halt gebende Struktur. Für mich hat sich ein rollendes Prozessdesign bewährt, in das ich klassische Methoden (Projektstrukturplan, Meilensteinplan, u.ä.) einpasse. Nach mehreren Jahren Erfahrung biete ich neben meiner praktischen Tätigkeit gelegentlich auch Workshops für Projektmanagement an, speziell zugeschnitten für zivilgesellschaftliche Initiativen.

Bildungsarbeit

Im Rahmen der Beteiligungsprozesse habe ich festgestellt, dass uns viele Kompetenzen fehlen, die wir für demokratisches Entscheiden brauchen. Sie werden weder in der Schule vermittelt noch in der Praxis gelebt. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich begonnen Angebote zu formulieren, die neben Klassikern wie Teamorganisation speziell auf gesellschaftspolitische Diskussionsformen, Verhandlungsstrategien und Konfliktmanagement eingehen. Ziel meiner politischen Bildungsangebote ist es, Initiativen in ihrer eigenständigen Arbeit zu stärken (Empowerment).

Politische Arbeit

Ich bin der Ansicht, dass man nicht verstehen und weitergeben kann, was man nicht selbst lebt. Daher engagiere ich mich immer wieder selbst in verschiedenen Bewegungen – bei der ÖH, bei Demonstrationen & Interventionen gegen rassistische Politik und für Chancengleichheit sowie bei Attac gegen eine neoliberale Globalisierung und für eine weltweite Verteilungsgerechtigkeit.

Wissenschaftliche Arbeit

Theoriegeleitete und empirische Forschung bildet die Grundlage für meine praktische Tätigkeit. Als ausgebildete Sozialwissenschaftlerin steht mir ein Set quantitativer und quantitativer Methoden zur Verfügung – von aktivierenden Interviews bis zu quantitativen Befragungen, von teilnehmender Beobachtung bis zu räumlichen Bestandsaufnahmen, von Grounded Theory bis zur Auswertung statistischer Daten. In meinen Forschungsarbeiten beziehe ich mich auf Theorien zu Globalisierung, Ungleichheit, Migration, Integration, Gender, Demokratie, Partizipation, sozialen Räumen, Lernen, Nachhaltigkeit u.v.m.