2016-2017 Weiterentwicklung von Mehrfachnutzungen in Wien

Ziel der wissenschaftlichen Begleitforschung ist es, Möglichkeiten für die Weiterentwicklung von Mehrfachnutzungen aufzuzeigen. Da in Großstädten Orte für Spiel und Sport limitiert sind, gibt es in Wien seit 1998 eine Koordinationsstelle für Mehrfachnutzungen. Im Rahmen von Pilotprojekten wurde gezeigt, wie neue Akteurskooperationen zwischen Verwaltung und NutzerInnengruppen geschlossen und Freiflächen von mehreren NutzerInnengruppen bespielt werden können. Diese Praxis soll ausgebaut werden.

>> Auftraggeber: MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung – Projektkoordination für Mehrfachnutzung
>> Auftragnehmer: Institut für Politikwissenschaften, Universität Wien

2013-2014 Arbeit – neu denken

Ziel des Projektes ist es, neue Wege bei der Gestaltung von Arbeit und Leben zu beschreiten. Einen Auftakt bildete der Werkstatt-Tag „Arbeit – neu denken!“ zu dem die Katholische Arbeitnehmer/innen Bewegung (KAB) OÖ am 9.11.2013 lud. Anschließend traf sich ein Jahr lang eine von mir moderierte Denker/innengruppe, die eine Richtungsklärung ausarbeitete. Die Ergebnisse kann man in der folgenden Publikation nachlesen. Sie sind Anstoß für verschiedene weitere Projekte der KAB OÖ.

>> Publikation

>> zur KAB OÖ

2011-2012 Wege aus der Krise – Alternativenforen

Ziel des Projektes ist es, mit den Betroffenen Wege aus der aktuellen Wirtschafts- und Gesellschaftskrise zu entwickeln. Zunehmende Ungleichheit, der Abbau von Sozialleistungen, steigende Arbeitslosigkeit und Armut, der Verlust an Artenvielfalt, Klimawandel sind Ausdruck einer umfassenden Krise. Der Weg in eine bessere Zukunft kann nur ein demokratischer Weg sein. Ziel ist es, Demokratie von unten zu fördern. Sie gibt uns Gestaltungsmacht über unsere Lebensräume. Alternativenforen zeigen vielfältige Beispiele gelebte Demokratie, selbstbestimmte Lebensräume, alternative Produktionsweisen und Mitbestimmung in allen gesellschaftlichen Belangen auf.

>> www.alternativenforen.at

Die Alternativenforen sind Teil der Allianz „Wege aus der Krise“

2005-2011 Lokale Agenda 21

Ziel der Lokalen Agenda 21 ist es, eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern und gemeinsam mit den BewohnerInnen umzusetzen. Zwischen 2005 und 2009 habe ich das Agenda-Büro im neunten Wiener Gemeindebezirk geleitet, wo wir zahlreiche von BürgerInnen initiierte Projekte (z.B. Verkehrsberuhigungen, Integrationsprojekte) begleitet und realisiert haben. 2009 bis 2011 war ich bezirksübergreifend für das Wissensmanagement (z.B. Werkzeugbox, Web 2.0 Tools, Trainings) zuständig.

Ausgewählte Beispiele der Lokalen Agenda 21

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2009-2011 fairshare – ökologischer Lebensstil & globale Gerchtigkeit

Ziel des Projekts ist es einerseits, unseren Ressourcenverbrauch zu reduzieren, da wir derzeit die natürlichen Ressourcen übernutzen. Andererseits werden finanzielle Ressourcen zu den am stärksten benachteiligten Ländern umverteilt, die jetzt schon am meisten unter der Umweltzerstörung leiden. Dort wird in Projekte zur Revitalisierung (z.B. Wiederaufforstungen) investiert.

August 2009 bis April 2011 war ich in der Aufbauphase Koordinatorin dieses Projekts, das von der Diakonie Austria, der Dreikönigsaktion und dem Welthaus Graz getragen wird.

>> www.fairshare.at

2009-2010 Arbeiten wie noch nie

Ziel des Projekts ist eine Publikation zum Thema Arbeitsteilung (Argument Verlag 2010). Basierend auf einer Utopiewerkstatt mit interdisziplinären WissenschaftlerInnen (Frigga Haug – Autorin der Vier-in-einem-Perspektive, Stefan Krull,  Johanna Riegler, Bernd Röttger, Alexandra Weiss) erarbeiteten wir Zukunftsvisionen für eine faire Arbeits- und Wohlstandsverteilung.

Das Buch „Arbieten wie noch nie!? Unterwegs zur kollektiven Handlungsfähigkeit“ ist Anfang Nov. 2010 im Argument Verlag erschienen.

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2009 AK Erdgeschosszonen

Ziel des Arbeitskreises war es, Lösungen zur Wiederbelebung der leerstehenden Erdgeschosslokale in den gründerzeitlichen Stadtgebieten Wiens zu erarbeiten. Die Expertise wurde im Auftrag der Stadt Wien (MA 25) gemeinsam mit der Gebietsbetreuung 6-9 im Rahmen des Projekts Overview erarbeitet. Eine grundlegende Auseinandersetzung mit den ökonomischen Rahmenbedingungen habe ich 2009 in dem Artikel „Menschenleer?“ dargelegt.

2008-2009 Politisches Café

Ziel der Veranstaltungsreihe war es, politische Debatten wieder attraktiv zu machen. Dafür habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit an der Volkshochschule Alsergrund das Format des Politischen Cafés entwickelt, bei dem alle auf Augenhöhe sitzen und das mit einer Publikumsrunde beginnt, bevor ExpertInnen Auskunft geben. Im Wintersemester 2008 und im Sommersemester 2009 habe ich acht anregende Diskussionen moderiert  >> Leporello 2008 >> Leporello 2009.

2008-2009 Kompass Zivilgesellschaft

Ziel des Lehrgangs war es, engagierten Menschen in Vereinen und Initiativen maßgeschneidertes Handwerkszeug für ihre selbst initiierten Projekte anzubieten. Gemeinsam mit dem Stadtteilzentrum Lindweiler Treff der Diakonie Köln habe ich als Mitarbeiterin der Volkshochschule Alsergrund ein entsprechendes Workshop-Programm und Exkursionen zu Praxisbeispielen in Wien und Köln zusammengestellt. Der Lehrgang wurde der Europäischen Union gefördert >> Folder.

2004-2006 Integration im Öffentlichen Raum

Ziel des Projekts war es, inkludierende und exkludierende Nutzungsmuster am Beispiel von zehn ausgewählten Plätzen in Wien zu erarbeiten und daraus Handlungsempfehlungen für integrative Gestaltungen abzuleiten. Das praxisorientierte Forschungsprojekt wurde von der Stadt Wien (MA 18) beauftragt und von einem interdisziplinären Team am ISRA der TU Wien durchgeführt, wo ich Mitarbeiterin war. Die Projektergebnisse wurden 2006 als Werkstattbericht publiziert und 2007 das Beispiel der transitorischen Räume herausgegriffen.

2004-2005 ALT.MACHT.NEU

Ziel des Projekts war es, die Bedürfnisse von alternden StadtbewohnerInnen zu erforschen und mit ihnen gemeinsam Gestaltungsvorschläge für ihr Wohnumfeld zu entwickeln. Als junges interdisziplinäres WissenschaftlerInnen-Team haben wir Workshops mit BewohnerInnen des Pensionisten-Wohnhauses Rossau initiiert und den Verein “RES[i] – Arbeitsgemeinschaft für Stadt und Mensch“ gegründet, der von der Stadt Wien (Bereichsleitung Gesundheitsplanung) mit der Aufbereitung der Ergebnisse beauftragt wurde. In Folge der Workshops und Öffentlichkeitsarbeit wurden eine Stiegenanlage im neuten Wiener Gemeindebezirk barrierefrei gestaltet – ein wichtiges Erfolgserlebnis.

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2003 BAU-LAND-GEWINN ohne Erweiterung

Ziel des Forschungs- und Praxisprojekts war es, Wohnraum zu schaffen, ohne neues Bauland zu erschließen. Dafür wurden im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie in drei Salzburger Landgemeinden Nachverdichtungspotenziale in Einfamilienhäusern identifiziert, exemplarisch Lösungsvorschläge entwickelt und daraus ein Leitfaden für Gemeinden abgeleitet. Ich war als Mitarbeiterin von wohnbund:consult für Bestandsaufnahmen und Interviews zuständig.

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